COMMUNITY PROJEKT - "G-G-G-G-Bäng Bäng Fahrradanhänger"

Nutzen wir die Macht der Massen-Kreativität und treiben die sanfte Mobilität in den Städten voran!!!
Wie das geht?
Wir starten heute mit dem Community Projekt „Multifunktionaler G-G-G-G-Bäng Bäng Fahrradanhänger“.
Bringt euch ein mit euren Ideen und Erfahrungen. Dazu haben wir ein Community Board in der Metallwerkstatt OG1 errichtet. Dort, als auch hier, sammeln wir alle Gedanken dazu - realistisch bis utopisch (alla Tschitty Tschitty Bäng Bäng ), um sie in einer weiteren Projektphase der Prüfung zu unterwerfen und auf eine konkrete Idee zu reduzieren. Am Ende wird der Protoyp auch tatsächlich gebaut und die Welt damit verändert.

In diesem Sinne, setzt euch zu eurem Drahtesel und hört ihm zu, was er braucht, denn „alle Maschinen sprechen zu uns“.

Bist du dabei?
  • JA
  • NEIN

0 Teilnehmer

Hört sich supa an @stefan.m2.
Ich hab ähnliche Vorstellungen. Dachte an einen Lastenanhänger, der v. A. fürs Werken verwendet werden kann. Also in der Größe, dass eins damit in den Baumarkt einkaufen gehen kann, eine Palette (b=800mm- entspricht auch der Max. zugelassenen Breite eines Anhängers um auf dem Fahrradweg zu fahren) mechanisch aufnehmen kann, dazu gibt’s schon Versuche, lange Dinge transportiert werden können und gleichzeitig vor Regen geschützt sind. Zusätzlich wär ein adjustierbarer Aufbau interessant, um soetwas wie eine mobile Werkstatt zu haben. Damit könnten wir auch das Fahrrad-Repair-Café an unterschiedlichen Plätzen veranstalten. Dazu brauchen wir versperrbare Läden für Werkzeug, Platte und stabile Steher damit eins drauf arbeiten kann. Das ganze dann im Baukastenprinzip mit open source Anleitung zum leistbaren Nachbauen, damit wir die Städte damit überschwemmen.

1 Like

Welche Ideen, Träume, Wünsche habt ihr noch?

Freut mich, dass sich jetzt schon so viele Interessierte* gefunden haben!
Um uns kennen zu lernen (ich sehe leider nicht wer abgestimmt hat) stellt euch bitte alle hier vor- wer seid ihr, welche Motivation treibt euch an bei diesem Community Projekt mit zu machen?

Im nächsten Schritt werden wir uns zu 2-wöchentlich statt findenden Stammtischen zusammen finden. Damit der Anhänger dann auch im Frühling fertig ist, sollten wir Gas geben! 1. Stammtisch findet daher gleich am Samstag, den 25.9.21, um 16:00 statt. In entspannter Atmosphäre, und mit einem Glaserl Bier, treffen wir uns im OG1, um zuerst einmal unsere Vorstellungen auszutauschen.

Ich bion total motiviert und freu mich auf euch,
euer Host Tatjana

Heute fand wieder der Stammtisch für das Community Projekt „Fahrradanhänger“ statt. Wir sind emsig bei der Konzeptionierung und bauen die nächsten 2 Wochen an einem Prototypen für eine Fahrrad-Anhängekupplung die einerseits stabil und andererseits leicht adaptierbar für verschiedene Fahrradrahmen ist. Viele Fragen bzgl. Motorisierung, Akku und Controller blieben aber noch unbeantwortet. Wir freuen uns also auf neuen Input beim nächsten Stammtisch am 23.10.21 um 16:00 in der Lounge der GG (OG2). Unser Lift steht auch Nicht-Member für diese Zeit offen! Also kommt vorbei und seid Teil von dem coolen Projekt. Wir freuen uns auf euch.

Letzte Woche fand wieder der Fahrradanhänger Stammtisch statt. Mit von der Partie war diesmal unser Power Member Erich mit seinem Gefährt Burley Coho-XC. Erich verfolgt ähnliche Interessen wie wir. Er sucht eine Gruppe von Leuten, um das Thema Mobilität lokal, im Freizeitbereich und mit dem Fahrrad erlebbar zu machen. Sein Ziel ist es verschiedene Aktivitäten wie Campen, Kinder, Ausflug, Hunde, BBQ, Transport etc. in die Fahrradmobilität zu integrieren, ohne viel Trara. Damit sollen Hotelbuchungen und das Auto mit Camping Zubehör anfüllen überflüssig werden.

Warum er diese Aufgabe nicht alleine stemmen will? Ganz einfach: Erich ist Experte für Innovationsentwicklung und weiß über die Vorteile gemeinschaftlicher Entwicklung Bescheid. Deshalb sucht er Gleichgesinnte in der GG, um sich gegenseitig zu inspirieren und Ressourcen zusammenzulegen (Maschinen, Knowhow, Wo-Men Power, Zeit), damit auch nicht jeder Fehler 100mal gemacht werden muss.

Im Frühling will Erich mit seiner eigenen Anhängerkonstruktion Kleinserienreife erlangen und die Entwicklungen in einem Workshop anbieten. Die Kleinserie wird so zur Massenproduktion, indem die Workshop Teilnehmenden ihren Anhänger selber fertigen.

Damit rennt der passionierte Pensionist bei uns offene Türen ein. Auch wir wollen ausgehend von den Werkstätten der GRAND GARAGE mit freiem Wissenstransfer und eigener Power die Straßen mit unseren nachhaltigen Ideen erobern.

Erichs Anhänger diente uns bei diesem Treffen als gutes Beispiel, um daraus zu lernen:
Dieses Modell besitzt ein solches Joch zur Befestigung am Zugfahrzeug, wie es uns bei unserer eigenen Konstruktion vorschwebt. Wir haben dem Anhänger gewisse Größen entnommen, um damit weiter zu arbeiten.

Außerdem stand uns Erich mit seinem Know How zum Thema Konzeptarbeit zur Verfügung. Ein weiteres Beispiel dafür, wie das Wissen von jedem Einzelnen zu einem verbesserten Output führt.

Wir freuen uns in diesem Sinne, wenn ihr auf unseren Innovationszug aufspringt und heißen euch beim nächsten Stammtisch herzlich willkommen.

Spät aber doch melde ich mich mit Infos vom letzten Stammtisch zurück. Soviel gleich mal vorweg, wir sind nicht untätig geblieben, weshalb auch dieser Post etwas länger ausfällt;-)

Viele Fragen aus technischer Sicht haben sich geklärt. Außerdem hat sich ein Team zusammengefunden aus 2 unserer fleißigen Experts, einem Power-Member, einem externen echten Maker und mir, als Host. Ich splitte den Post in 2 Teile. Beim 2. präsentiere ich euch unsere fein ausgewählten Komponenten für die Konstruktion. Jetzt stelle ich euch aber mal ein paar unserer Fahrrad-Freaks vor:

Günther Mausz

ist selbstständig als Glasbläser. Als gelernter Maschinenschlosser arbeitete er an der JKU im Physik Institut, wo er sich auf Vakuumtechnik spezialisierte. So ist er auch zum Glasblasen gekommen. Er ist leidenschaftlicher Sport-Fahrradfahrer. Zum Anhängerprojekt hat ihn seine Leidenschaft für’s Radln gebracht, die er nun mit seinem Beruf verbinden will. So kann er nämlich in Zukunft seine Materialien, die er für seine Glasblasworkshops in der GRAND GARAGE braucht, mit dem Fahrrad transportieren. Günther wird zudem einen beträchtlichen Teil der Materialkosten sponsern. Herzlichen Dank dafür lieber Günther!

Manfred Konzel

ist Maschinenbautechniker, hat 30 Jahre in der IT gearbeitet und ist seit 8 Jahren als Redakteur bei Fronius tätig. Als begeisterter Radfahrer ist er auch an Themen, wie Klimaschutz und Verkehr interessiert. Er findet die Projektidee, einen motorisierten, modularen Lasten-Fahrradanhänger zu bauen “echt interessant”, wie er selbst sagt. Er hat deshalb, tatkräftig wie unser Expert für Microcontoller sich immer zeigt, gleich einige Dinge für uns zusammengeschrieben. Das Projektmanagement wurde dadurch um eine Machbarkeitsanalyse erweitert. Er unterstützt uns ab jetzt mit seinem fundierten Wissen, wo er kann.

Zudem hilft uns noch der Konstrukteur, Pascal, von Prime Metals, bei der Konstruktion, sowie der Elektroniker Raschko, der bei Hitzinger arbeitet, bei allem was Elektrik und Sensorik anbelangt.

Robert Fabian, ein aktives Mitglied bei OTELO, dem offenen Technologielabor, das eng mit der GRANDGARAGE zusammenarbeitet, hat uns letztens auch beim Stammtisch besucht. Robert ist ein alter Hase, was das Management von Community basierten Open Source Projekten anbelangt. Es interessiert ihn immer, wenn jemand mit nachhaltigen Projekten den Gedanken von Open Source verbreitet. Er hat uns deshalb spontan besucht, um zu sehen, wie das Projekt voran geht und ob wir noch Leute brauchen. OTELO ist somit wieder unser Netzwerkpartner, was uns sehr freut.

Robert Fabian sprach letztens beim Stammtisch über die Organisation von gemeinnützigen Projekten und den “Magic 5”. Denn, laut ihm, braucht es immer fünf bei einem derartigen Projektvorhaben, damit es erfolgreich umgesetzt wird. Die 5 haben wir jetzt beisammen, mit Günther Mausz, Manfred Konzel, Erich Eibel, unserem Power Member, den ich zuletzt schon vorgestellt habe, Stefan, einem ehemaligen Ehrenmitglied, das uns mit seinem technischen KnowHow und seiner Vollblut Maker Mentalität antreibt und mir, als koordinierendem Host, der von Seiten der GRAND GARAGE volle Unterstützung anbietet.

Und genauso haben wir jetzt einen Großteil der Fahrradkomponenten festgelegt. Da wir ja grundsätzlich einen Anhänger bauen wollen, der danach auch von Mitgliedern genutzt werden kann, haben wir uns darauf geeinigt auf CE geprüfte Komponenten zurück zu greifen. Dadurch wird es später auch einfacher, für andere den Anhänger nachzubauen. Vor allem die Abstimmung der Elektrik und des Elektromotors ist nun geklärt.

  • Wir greifen auf den ELFEI Umbausatz Vorderrad zurück. Dazu gehört der ELFEI Vorderradmotor 24 Zoll 250W, der ELFEi Controller 36V, ELFEi Motorkabel Verlängerung - Version 2 / 120cm, 4 ELFEi EB-Bus Verlängerungskabel - Version 2 / 60 cm, ELFEi LED Display mit Kabelbaum, ELFEi Plug & Play Tretsensorset mit Magnetscheibe für die linke Seite, ELFEi Plug & Play Tretsensor für linke Seite, ELFEi Plug & Play Magnetscheibe für linke Seite, ELFEi Akkuset Blockakku 36V 11,6Ah mit Halter und Ladegerät, ELFEi Blockakku 36V 11,6Ah, ELFEi Halter für Blockakku 36V und das ELFEi Ladegerät 36V 2A.
  • Der Motor wird in eine 24 Zoll Felge eingespeicht, da die 24 Zoll auch für längere Strecken besser geeignet sind.
  • Eine Scheibenbremse kann hier justiert werden. Diese wird mechanisch betrieben.
  • Bei der Kupplung haben wir uns für Weber EL- / ES - Kupplung f. Lastenanhänger entschieden.
  • Für die Rahmenkonstruktion nehmen bereits vorhandene 40x40mm Aluprofile mit Nut, aus der Schlosserei von Günther. Das ermöglicht eine schnell veränderbare Konstruktion, die uns nicht nur in der Planungsphase zugute kommt, sondern auch die Möglichkeit bietet, den Anhänger jederzeit modular verändern zu können. Auch der Nachbau ist dadurch wieder sehr einfach.
  • Die Größe des Rahmens wird durch Straßennormen determiniert. Der Gesetzgeber begrenzt die Größe von Fahrradanhängern, die auf dem Fahrradweg transportiert werden sollen, auf max. 1000mm Breite. Da wir unsere Radwege in Linz kennen, gehen wir auf Nummer sicher und reduzieren die Größe auf 900mm Breite. Innenbreite soll 600mm sein. Auch hier beziehen wir uns auf Normgrößen, wie z.B. jene die wir von Waschmaschinen, Euroboxen und Bierkisten kennen.
  • Das maximal transportierbare Gewicht legen wir mit 100kg fest. Hier sieht das Gesetz eine Auflaufbremse vor.
  • Auch die Auflaufbremse und der Antrieb müssen eine Einheit darstellen, damit das Zugfahrzeug nicht vom Anhänger angetrieben wird. Der Motor soll den Anhänger nur unterstützen.
  • Die Maße für Bodenfreiheit haben wir von Erich Eibels Anhänger übernommen: 150mm.
  • Achse ist nicht durchgängig. Der Motor wird nur einseitig montiert. Das rechte Rad läuft mit. Wir werden das empirisch testen, ob das so funktioniert, wie wir uns das vorstellen;-)

Ich freu mich nun auf den morgigen Stammtisch, der aus gegebenen Anlass, in nächster Zeit online über Zoom stattfinden wird. Hier der Link dazu: Join our Cloud HD Video Meeting

ACHTUNG: Morgen findet der Stammtisch zudem von 12:00-13:00 statt.

Ansonsten verbleibe ich mit sonnigen Grüßen. Nutzt die ruhige Zeit zum Konzeptionieren. Das zahlt sich aus.

Tatjana

Vorentwurf

1 Like

sehr interessantes thema . robert hatte mich da ja schon drauf angesprochen ob ich da dran teilnehmen moechte .
da ich ja schon einen anhaenger selbst gebaut habe habe ich ja schon n paar kenntnisse :wink:
allerdings bin ich nicht so ein fan von dieser modularbauweise . ich meine das es mehr sinn macht fuer jeden anlass den entsprechenden haenger zu haben da die wahrscheinlichkeit das der umgebaut wird weil er nicht zum entsprechenden einsatz passt gering ist .
wann ist das naechste zoom meeting ? ich bin denn gerne dabei wenn moeglich .
lg
joe

hier n foto von meinem haenger mit meinem ebike davor …

Lieber Joe,

freut mich von dir zu hören. Die modulare Bauweise ergab sich einerseits aus dem Bedürfnis, den Hänger umbauen zu können, aber auch aus Gründen der Platzersparnis, da v. A. im städtischen Bereich oft nicht mal ein Fahrradabstellplatz vorhanden ist. Außerdem liegt allen Designentscheidungen der Open Source Gedanke und der niederschwellige Zugang zu Technik zugrunde, so wie es auch in die Philosophie der GRAND GARAGE eingeschrieben ist. Denn so kann der Hänger ganz einfach von jedem/r im „Lego Baukastenprinzip“ nachgebaut werden.

Aber das System hat natürlich seine Nachteile. So wie Stef schon mal angesprochen hat, sind Schraubverbindungen bei vibrierenden Teilen immer eine heikle Sache. Ja das mag stimmen. Wenn ein starker Schraubenkleber verwendet wird, denke ich, dass das trotzdem funktionieren sollte. So wird das zumindest auch bei vibrierenden Maschinen gemacht.

Es kann aber natürlich sein, dass die CE Prüfung dadurch verhindert wird. Aber ob wir tatsächlich eine CE Prüfung durchführen werden, steht noch in den Sternen, da sie natürlich auch mit erheblichen Kosten verbunden ist. Würden wir diese nicht durchführen, wird es allerdings auch nicht möglich sein, den Anhänger an Mitglieder weiter zu vermieten. In dem Fall wäre der Output ein Open Source zugänglicher Bauplan. CE im privaten Gebrauch macht nicht so große Probleme, weil die Frage der Haftung nur auf einen selber zurück fällt, so wie es auch bei Deinem Anhänger der Fall sein wird.

Nächster Stammtisch wäre am 4.Dezember. Leider bin ich aber derzeit krank und kann noch nicht sagen, ob ich am Samstag wieder im Einsatz bin. Deshalb würde ich den Stammtisch zur Sicherheit um eine Woche verschieben, auf den 11.Dezember. Wäre das für euch in Ordnung @joehot @stefan.m2 @Manfred @Günther @Erich?

wann findet der stammtisch statt ? welche uhrzeit ? ich arbeite jetzt samstags …
achja mein haenger vom bild hat nu ma wieder beim letzten groesseren transport n defekt bekommen … mein plan ist auch sowas wie ihr auf dem bild entworfen habt zu machen der relativ offen ist und mit dem ich min 2 m lange sachen transportieren kann ( zb auch fahrraeder fuer zustellung / abholung der selben )


Wir haben letzte Woche mal mit den vorhandenen Alu-Profilen von Günther einen Prototypen zusammengebaut, um die Dimensionen real erlebbar zu machen. Hier ein paar Bilder dazu:

Und die Komponenten des ELFEI Antriebssystems sind da:

Der Nabenmotor wird gerade in die 24 Zoll Felge eingespeicht.

Normalerweise war der Stammtisch immer ab 16:00. Nachdem wir den Stammtisch aber aktuell online abhalten, könnten wir ihn auch auf den Vormittag/Morgen verschieben. Frage an die Mitwirkenden bitte ob das für euch möglich ist?!

Bei uns war auch der Gedanke da, den Hänger so offen wie möglich zu gestalten, um verschiedenste Lasten transportieren zu können. Dass wir die Kupplung mit der Hinterrad Achse mitgeschrauben wollen, hat sich auch aus der Erfahrung mit meinem Hänger ergeben. Das ist einfach die sichere Variante.

Das ist übrigens mein Anhänger. Ein mobiles, multifunktionales Stadtzentrum. Er ist auch das Zentrum meines Kunstkollektivs „Experimental Utopia“.

1 Like

Hallo,
ich bin dabei, solange es nicht zu früh ist.
Coole Fotos!
Gute Besserung!

LG
Stef